Selbstvertrauen

Durch Bindungsforschungen sind wir besonders auf die Bedeutung von Trennung und Verlust (auch von Vertrauen!) hingewiesen worden. Sie sollten nicht als “sowieso” nötig o.ä. abgewertet, sondern in ihnen die Opfersituation berücksichtigt werden. Nicht so selten können sich Opfer posttraumatisch zu Tätern wandeln und so zu aversiven Spielen (Gewalt, Reizflut) greifen. Trennungserfahrungen und Verlusterlebnisse beeinträchtigen die Adversivierung von Bindungsqualitäten und auch von Einstellungen dem Spielen gegenüber und können deshalb auf andere soziale Beziehungen übertragen werden. Das “Fassungslose” wird durch Umwandlungen und Verfälschungen in das bestehende unterbewusste System integriert und dann noch häufig genug dogmatisiert. Für die Spieltherapie bedeutet dies, ggf. nach erlittenen Trennungs- und Verlusterfahrungen zu fragen, um Selbstvertrauen aufbauen zu helfen.

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